Das Land der Hügel offenbart sich gerade in den Nordwestlichen Gebirgszügen der Apuanischen Alpen. Mit ihren schroffen Marmorsteinzügen haben sie trotz des Namens nichts mit den weitläufigen Begriff Alpen zu tun, da es ihnen in dieser Form schlichtweg an Höhe und Größe mangelt.
Hingegen sind die 1500km langen Gebirgsformationen des Apennin Gebirges, das sich vom Norden der Toskana bis in den Süden zieht, weitaus beeindruckender. Das aus Kalkstein sowie Dolomitgestein bestehende Gebirge deckt mit seiner beeindruckenden Größe sowohl Teile der afrikanischen sowie der eurasischen Erdplatte ab. Durch deren Reibungen entstanden einmalige Formatierungen, die mit ihrer Vegetation aus Kastanien und Eichen sowie den höher liegenden Nadelbaumbeständen Heimat und Zuflucht für viele Tierarten bietet.
So findet man hier die einheimischen Pferde der Bardigiano Rasse, die sich aufgrund ihres kompakten Körperformats, vor allem durch ihre Wendigkeit sowie Trittsicherheit auszeichnen. Bereits in frühen Jahrehunderten waren sie daher geschätzt und begehrt. Sie zeichnen sich durch ein treues Gemüt sowie ein furchtloses Wesen aus, was gerade bei geführten Trekkingtouren auch den Touristen zu Gute kommt.
Die Erkundung dieser Landschaft auf dem Pferderücken stellt eine wundervolle Alternative dar. Vielleicht entdeckt der Reisende den in den Apennin Gebirgen beheimateten, seltenen Brillensalamander.
Text von Claudia Schleicher
