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toskana

Viareggio

Zugehörend zur Provinz Lucca ist die Gemeinde Viareggio vor allem aufgrund der vorherrschenden Bademöglichkeiten sehr beliebt. In unmittelbarer Nähe zum tyrrhenischen Meer gelegen, findet man hier einen der schönsten Strände Italiens. Daher wird Viareggio gerade in den Sommermonaten sowohl von Touristen als auch von Einheimischen aufgrund der guten Wasserqualität sehr geschätzt. Hier bieten sich dem Reisenden alle Facetten des Wassersports auf, und man hat die Qual der Wahl zwischen den zahlreichen Vergnügen, die dieser auf den Tourismus eingestellte Ort bietet.

Anhand dieser malerischen Kulisse ist es nahezu unvorstellbar, dass sich hier einst nur Sumpfgebiet befand, dass jedoch erfolgreich trocken gelegt wurde. Anhand der allgegenwärtigen Kulisse des Apuanischen Gebirges ist dieser Eingriff in die Natur für den Reisenden durchaus lohnenswert gewesen.

Auch die Einheimischen profitieren anhand der derzeitigen Konjunktur des wachsenden Tourismus. Wobei gerade in dieser Region auch die Rohstoffverarbeitende Industrie sehr ertragsreich und wirtschaftlich gefestigt erscheint. Die traditionelle Tonkunst der Toskana ist hier auch in den zahlreichen Souvenirläden der idyllischen Altstadt nahezu überall erhältlich und ist ebenfalls ein prägnanter Einnahmezweig.

Besonders sehenswert sind hier das Teatro Jenco, welches auf die Wünsche der Sommergäste in seinen Spielplan Rücksicht nimmt. Aufgrund der späten Besiedlung sind hier verständlicherweise keine besonders historischen Gebäude vorhanden, jedoch kann man im Archäologischen Museum Artefakte der nahen Umgebung bestaunen, und im angrenzenden Kunstmuseum in die Farbenintensivität zeitgenössischer Kunst gedanklich abschweifen.

In Viareggio findet man auch eines der wenigen Karnevalmuseen der Toskana., wobei der Karneval seit 1873 hier Tradition hat und dementsprechend gefeiert wird. Das närrische Treiben ist ein Schauspiel, dass alljährlich an 5 Tagen gefeiert wird, und zahlreiche Interessierte sowohl aus den umliegenden Gemeinden sowie auch aus der Ferne anlockt.

Text von Claudia Schleicher