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Weinland Toskana

Zahlreiche Weinliebhaber aus der ganzen Welt schätzen den lieblichen, leicht bekömmlichen Wein der Chianti Weingebiete. Im Nordwesten von Pisa bis in den Südosten der Toskana erstrecken sich über zahlreiche Hügel die Anbaugebiete, die man in 7 verschiedene Regionen und Zonen unterscheiden kann.

Aufgrund der jeweils vorherrschenden Vegetation und der damit verbundenen Bodenqualität unterscheiden sich die Anbaugebiete und bieten eine umfangreiche Geschmacks- Nuancenvielfalt. Aufgrund der Kennzeichnung lässt sich somit der Chianti einwandfrei seinen Anbaugebiet zuordnen. Für Liebhaber des berühmten Vertreters der Toskana empfiehlt sich daher bei einer Reise unbedingt die Erkundung der berühmten Weinstrasse, die bereits Goethe verzauberte.

In malerischer Landschaft findet man hier wie an einer Perlenkette aufgereiht, die wertvollen Weingüter mit ihren idealistisch gehaltenen Plantagen. Die kleinen bezaubernden Dörfer entlang dieser Panorama Straße bieten in gut geführten Lokalitäten den heimischen Wein, der mit zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten abgerundet wird. In manch einem dieser Orte lassen sich auch historische Schätze fernab des Massentourismus entdecken. So findet man in Volpaia eine sehenswerte Burg, während Castellina eine historische Altstadt in ursprünglicher Bauweise besitzt. Reizende Souvenirs findet man in Imprunetta, das kennzeichnend ist für seine Tonarbeiten.

Der Weinanbau kann gerade in der Toskana auf eine lange Tradition zurückblicken, zumal man davon ausgeht, dass der Namensgeber des Chianti eine Familie der Etrusker war, die einst das Land besiedelten. Das Wissen um den Weinanbau wurde somit von Generation zu Generation weitervererbt und ausgebaut. Beeindruckend ist, dass auch die Kämpfe und Kriege dieser Region nicht weitreichenden Schaden zufügte, und sich das traditionelle Erbe durch setzte.

Text von Claudia Schleicher